Montaña Carbon

Der Monaña Carbon

Zwischen Pajara, Toto und Tuineje

Der Montana Carbon ist mit einer der höheren Berge auf Fuerteventura der zwischen den charmanten Orten Pajara, Toto und Tuineje liegt. Mit einer Höhe von 609 Metern bietet der Gipfel spektakuläre Ausblicke auf die umliegende Landschaft der Insel.

Die Wanderung beginnt in der malerischen Gemeindehauptstadt Pajara und führt auf einem Rundweg zum Gipfelstein des Montana Carbon. Unser Weg schlängelt sich durch faszinierende Landschaften und bietet immer wieder beeindruckende Aussichten auf das Landesinnere von Fuerteventura.

Die Weggabelung der Calle Bárgeda und Calle Malpey ist der Startpunkt unserer Wanderung. Wenn man die durch Pajara führende FV-30 auf die Calle la Mareta verlässt kommt man zu dieser Gabelung. In der Calle Malpey haben wir das „Walker Mobil“ geparkt und beginnen die Tour in dem wir der Calle Bárgeda folgen.

Hier einige Eindrücke entlang der Calle Bárgeda auf dem Weg zum Einstieg ins Gelände Richtung Gipfel des Carbon. Die beiden unteren Bilder zeigen links eine Gabelung und rechts (genau gegenüber der Gabelung) eine alte kaum noch sichtbare Spur einer Piste. Genau dieser folgen wir, immer den Gipfel im Blick.

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Hier noch einige Impressionen die wir während des Aufstieg zum Gipfel eingefangen haben.

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Nachdem man den Gipfel erreicht hat, folgt man dem Kamm des Berges und genießt die Weite der umliegenden Landschaft. Der Weg führt durch sanfte Hügel und vorbei an einigen interessanten geologischen Formationen.

Der Abstieg erfolgt durch einen Barranco, der mit seiner vielfältigen Flora und Fauna begeistert. Der Weg schlängelt sich durch das Tal und bietet wie so üblich auf Fuerteventura nur sehr wenige Schattenplätze.

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Hier hat die Natur mal wieder eine wunderbare Felsformation erschaffen.

Die gesamte Wanderung ist nicht ausgeschildert und es gibt auch keine Wege! Auf der WanderApp Wikiloc ist unsere Tour zu finden, was die Orientierung erleichtert. Hier findet Ihr die Tour. Die Strecke ist zwar anspruchsvoll, aber für Wanderer mit etwas Erfahrung gut zu bewältigen.

Und hier erreichen wir dann die Calle Malpey, sind wieder beim beim „Walkers Mobil“ und schließen unseren Rundweg über den Montaña Carbon ab. Die Tour hat eine Länge von ca. 9 km mit einigen ordentlichen Steigungen sowie steilen Abstiegen mit viel Geröll. Mit entsprechender Ausrüstung und Aufmerksamkeit ist das durchaus machbar.

Alles in allem bietet die Wanderung zum Montana Carbon ein unvergessliches Naturerlebnis auf Fuerteventura und ist ein absolutes Muss für alle Wanderbegeisterten, die die Schönheit dieser einzigartigen Insel entdecken möchten.

Eure Costa Calma Walkers

Barranco Sin Nombre

Barranco Sin Nombre

Der Barranco ohne Namen

Dieser Barranco mit seinen einzigartigen Sandsteinformationen ist in keiner Karte die wir bisher gesehen haben mit einem Namen verzeichnet. Nicht wir, sondern die Geocacher, die den Barranco wohl schon vor uns entdeckt haben, sind die Namensgeber. Wir cachen gelegentlich auch, hatten bis dato den dort versteckten Cache aber noch nicht auf unserer Liste. Irgendwann haben wir den Cache dann doch entdeckt und haben uns auf die Suche gemacht. Und so haben wir diesen wunderbare, einzigartigen Barranco entdeckt. Den Namen „Sin Nombre“ haben wir dann einfach auch für uns übernommen.

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Nachdem wir in den letzten Jahren gelegentlich Bilder dieses Barranco auf unserer Facebook Seite veröffentlicht haben gibt es immer wieder Anfragen wo denn dieser Barranco zu finden ist. Wir werden es niemanden mitteilen wo dieser unglaubliche Ort zu finden ist. Und sollte Ihn jemand unserer Leser oder Follower per Zufall finden sollte auch er keine Informationen zur Lage bekannt geben. Wir möchte diesem traumhaften Ort das Schicksal des Barranco de los Enamorados, dem Barranco der Verliebten, im Norden der Insel, so lange wie möglich ersparen.

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Es ist aber wohl nur eine Frage der Zeit bis das dieser Barranco entdeckt werden wird. Wir hoffen wirklich das wir dann nicht dasgleiche erleben müssen wie im Barranco de los Enamorados.

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Trotzdem freuen wir uns aber Euch diesen wunderbaren Ort mittels unserer Aufnahmen vorstellen zu können und hoffe das diese Euch gefallen.

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Eure Costa Calma Walkers

Christoph & Lothar

Der Cerro del Aceitunal

Cerro del Aceitunal

Berg des Olivenhains

Mit seiner Höhe von 687 Metern befindet sich der Cerro del Aceitunal in den Top 10 der höchsten Berge auf Fuerteventura. Um ihn herum befinden sich die Orte La Matilla, Tetir und Tefia. Dem Cerro gegenüber finden wir die Montaña de la Muda mit seinen drei Quellen. Über die La Muda haben wir bereits einen Artikel veröffentlicht, den findet Ihr hier.

Wir gehen aber auf den Cerro del Aceitunal und starten im beschaulichen kleinen Dörfchen La Matilla. Unser Walker Mobil parken wir am Gemeindezentrum und der Kirche, zu finden nur wenige Meter neben der Hauptstraße, der FV-10.

Im oberen Bild der Kirchplatz in La Matilla, im unteren Bild eine Aufnahme vom Berg hinunter auf das Gemeindezentrum mit der Kirche. Im unteren Abschnitt des Bildes sieht man eine schmale geteerte Straße welche in Richtung Cerro führt, diese nehmen wir und beginnen unsere Wanderung.

Im ersten Bild sehen wir wieder unsere schmale Straße der wir weiter folgen. Sie verläuft nach einer Weile nach rechts, führt durch einige Häuser hindurch wo wir freudig von herumlaufenden Hunden begrüßt werden. Die Straße endet ein Stück hinter den Häusern und geht in einen Feldweg über dem wir an einer Gabelung rechts weiter folgen. Wir gehen also ein gutes Stück um den Berg herum um einen geeigneten Einstieg zu finden.

Nach wenigen hundert Metern biegt der Weg scharf nach links ab und führt ein Stück hinauf zu einem ehemaligen Abbaugebiet für Picon. Gut das der Abbau wohl gestoppt wurde, die Schönheit der Natur wurde an diesem Ort schon hinreichend zerstört! Hier endet nun der Weg und wir müssen ein Stück aufwärts durch den schwer zu laufenden Picon.

Wir laufen schräg den Berg hinauf um den steilen Anstieg etwas zu erleichtern. Auf einer sehr windigen ersten Ebene angekommen schauen wir uns um und suchen eine gute Möglichkeit um hoch zum Gipfel zu kommen. Eine Mauer welche auf dieser Ebene beginnt bietet sich dazu förmlich an. Nach kurzer Rast gehen wir zur Mauer und machen uns an den nun noch steileren Aufstieg.

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Hier blicken wir auf die gegenüberliegende La Muda und weit darüber hinweg. Im zweiten Bild erkennen wir den Montaña de Escanfraga, den Montaña de Caima und den Montaña Roja.

Auf unserer Tour hatten wir drei Mädels mit dabei, diesen ersten steilen Aufstieg haben Sie völlig problemlos gemeistert, auch die phasenweise auftretenden Passagen mit viel Geröll unter den Wanderschuhen konnten die Damen wenig beindrucken.

Die drei Mädels bei einer kurzen Rast vor dem letzten Teil des Aufstieg auf den Cerro del Aceitunal. Auf dem Gipfel sind wir aber immer noch nicht, es liegt ein weiterer steiler Aufstieg vor uns.

Das Gelände wird nun felsiger, aber ist besser zu bewältigen als die Passagen durch Picon oder Geröll und weichen Boden. Wir kommen zügig voran und sehen den Gipfel bald in Reichweite. Nur noch wenige hundert Meter und wir sind endlich oben.

Wir haben es geschafft, der Gipfel des Cerro del Aceitunal ist erreicht. Was wir hier im Panoramablick zu sehen bekommen ist wirklich jede Anstrengung wert! Ein wahnsinnig schöner Blick in alle Richtungen dieser Trauminsel wird uns zu Teil. Der sonst auf Fuerteventuras Bergen übliche runde, aus Beton gegossene Gipfelstein hat hier oben schon abgedankt, das Fundament ist noch vorhanden, den Rest hat offensichtlich die Witterung im Laufe der Jahre geholt. Aus herumliegenden Steinen haben wir uns selbst einen Gipfelpunkt gebastelt 🙂 Nachfolgend eine kleine Diashow mit den sich uns bietenden Aussichten vom Gipfel aus.

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Nach einer ausgiebigen Rast und Zeit für viele schöne Fotos der Umgebung wird es nun Zeit sich an den Abstieg zu wagen. Wir überlegen zunächst ob wir den selben Weg zurück wie beim Aufstieg nehmen sollen, entscheiden uns aber dann doch einfach weiter den Kamm hinunter zu gehen. Die Entscheidung war eine sehr gute, selbst hier haben wir noch viele schöne Bauwerke der Natur zu sehen bekommen. Letztendlich ist zu sagen das der Abstieg nicht leichter oder schwerer als der Aufstieg war, ein Maß hoher Konzentration ist ja immer geboten.

Wir sind nun wieder am Fuße des Cerro del Aceitunal und laufen zunächst auf extrem weichen rötlichen Boden aber fast parallel zur FV-10 wieder in Richtung La Matilla. Vor uns zeigt sich eine Piste der wir dann weiter folgen. Nach ein paar Kilometern haben wir das Gemeindezentrum mit der Kirche in Sichtweite. Am Walker Mobil angekommen sind wir froh das wir diese 8 km Runde gut geschafft haben und sind alle immer noch beeindruckt von diesen fantastischen Aussichten oben auf dem Berg.

8 km ist nicht viel an Streckenlänge. Man sollte hier aber bedenken das man im Grunde keine feste Wege hat. Es gibt hier keinen offiziellen Wanderweg. Es ist stellenweise sehr steil und man hat oft Passagen mit Geröll. Dementsprechend ist eine gute Ausrüstung selbstverständlich. Schatten gibt es nirgendwo bei dieser Tour, eine Kopfbedeckung und hinreichend zu trinken sollte man dabei haben.

Ein sehr wichtiger Punkt darf nicht vergessen werden! Dieser Berg gehört zum Schutzgebiet des auf Fuerteventura lebenden Schmutzgeier! Das bedeutet für den Wanderer das in der Zeit vom 16.02 bis zum 31.07 eines jeden Jahres der Berg nicht bestiegen werden darf! Wir bitten einen Jeden diesen Zeitraum zu respektieren!

Viel Spaß beim wandern wünschen Euch die Costa Calma Walkers

Christoph & Lothar

Insel Lobos

Insel Lobos

Die Insel der Robben

In nordöstlicher Richtung vom Städtchen Corralejo aus gesehen finden wir in etwa 2 km Entfernung die Insel Lobos. Groß ist Lobos mit seinen knapp 5 Quadratkilometern nicht, aber wenn man sie zu Fuß umrundet ist man schon ein paar Stunden unterwegs! Aber das hält uns Walkers nicht davon ab Lobos dennoch einen Besuch abzustatten und so auch gleich die Etappe 1 des großen Wanderweges GR-131 zu absolvieren. Der Wanderweg GR-131 erstreckt sich übrigens auf der Insel Lobos beginnend bis hinunter zum südlichsten Punkt der Insel Fuerteventura, dem Punta de Jandia. Der gesamte Weg ist dabei in 9 Etappen aufgeteilt!

Von unserem Basecamp, der Costa Calma, aus gehts früh morgens hoch in den Norden nach Corralejo. Online hatten wir uns Tickets für ein Wassertaxi reserviert welches uns nach Lobos übersetzte und am späten Nachmittag auch wieder einsammelte.

Nach wenigen Minuten erreichten wir Lobos und konnten über den Anleger „El Muelle“ in Richtung des Inselinneren laufen. Es wurde noch kurz die Abholzeit vereinbart und dann ging es los um Lobos zu erkunden. Nach nur wenigen Metern sahen wir dann auch gleich warum man Lobos die Insel der Robben nennt!

Auf Lobos und wohl auch Fuerteventura war in früheren Zeiten die Mönchsrobbe (spanisch: lobos marina, Seewölfe) zu Hause. Die Tiere wurden aber bereits im 15. Jahrhundert ausgerottet. Wer mehr Information zu Lobos und auch den Mönchsrobben haben möchte wird beispielsweise hier fündig. Erst kürzlich fanden wir im Internet Hinweise darauf das offensichtlich die Absicht besteht die Tiere wieder auf Lobos anzusiedeln, was aber wohl Widerstand der Fischer der Kanareninseln auslöst.

Noch ein Blick zurück Richtung Fuerteventura zeigt uns die Grandes Playas und die beiden Hotels, das RIU Oliva Beach und das RIU Palace Tres Islas. Dann geht es auch schon los in Richtung El Puertito, dem kleinen Örtchen mit seiner Bar/Restaurant auf Lobos.

Hier ein paar Eindrücke von El Puertito und der näheren Umgebung.

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Ach ja, so ganz alleine waren wir ja nicht unterwegs, Ulrike und Karl Heinz vom Eiscafé Magdalena in Morro Jable und meine Frau Ute waren mit uns unterwegs.

Durch die Casas de Puertito hindurch folgen wir dem Wanderweg GR-131 und sind auf dem Weg zu den wunderbaren Salzwiesen und Lagunen welche Unmengen an Meeres- und Zugvögeln beherbergen,

Unsere Wanderung geht weiter durch die Vulkanlandschaft mit den „Los Hornitos“, den Schlackenkegeln die zahlreich auf Lobos zu finden sind. In der Ferne zeigt sich nun auch hin und wieder der Faro de Martiño, der Leuchtturm auf Lobos.

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