Zum Gipfel des Morro de la Burra
Traumhafte Aussicht auf die Westküste und den Istmo de la Pared
Heute morgen hatten wir eigentlich den Morro de La Burra (529 M) ins Visier genommen. Der Tag fing mit einem herrlichen Sonnenaufgang auch ganz gut an. Bis wir in die Garage kamen, Plattfuß vorne rechts. Statt Wanderung also Reserverad drauf und dann nach Tarajalejo in die Werkstatt. Dort wurde uns ohne Termin so schnell geholfen dass wir uns spontan entschieden haben den Berg doch noch zu besuchen. Herzlichen Dank noch mal an die Mitarbeiter der Werkstatt Autoservicos El Caracol S.L!
Der Morro de La Burra ist trotz der Höhe von 529 M bei Urlaubern und Gelegenheitswanderern nicht so bekannt. Startpunkt war für uns die kleine Siedlung Pecenescal. Erst ging es über eine holprige Piste, dann über ein großes Geröllfeld immer parallel zum Barranco de Pecenescal bzw. des Barranco de Los Canarios. Die Steigung ist Anfangs noch recht moderat.
Der Weg ist ein ständiges Auf und Ab. Ein Hügel reiht sich an den nächsten, nur langsam kommen wir wirklich höher weil es auch jedes mal wieder ein Stück bergab geht. Es geht über den Majano Alto (406 M) und dem Cabeza del Valluelo (487 M) und das meist über Geröll und langsam wird es auch steiler.
Die Aussicht ist jetzt schon genial und wird mit jedem Höhenmeter besser. Die Vorfreude auf den Gipfel steigt mit jedem Schritt. Schon jetzt hat es sich gelohnt diese Wanderung trotz platten Reifen anzutreten.
Und dann wandert man so vor sich hin und genießt dabei die Ausblicke rechts und links des Weges und auf einmal öffnet sich zwischen den Bergen ein kleiner Spalt durch dem sich die Sicht auf die Strände von Cofete und Barlovento zeigt. Und sofort steigt die Vorfreude auf die Aussicht vom Gipfel ins unermessliche.
Nur noch wenige Meter und dann ist der Grat der zum Gipfel führt erreicht. An diesem Tag haben wir Glück mit Wetter und Weitsicht. Zur einen Seite reicht der Blick über den Mirador del Barranco de los Canarios, dem Felsen El Islote, dem Gipfel des Pico de la Zarza bis hin zur Felsnadel Roque del Moro. Zur anderen Seite schweift der Blick über die Sandfläche El Jable mit den veralteten Windrädern bis zum Felsvorsprung bei La Pared. Und im Hintergrund ist an diesem Tag sogar der Gipfel des Cardon zu sehen.
Das sind die Momente die uns immer wieder antreiben morgens die Wanderstiefel zu schnüren statt an den Strand zu gehen. Für uns ist das unbezahlbar, vor allem wenn man einen Freund hat mit dem man solche Augenblicke teilen kann.
Fazit dieser mit spektakulären Aussichten belohnten Tour? Von der Siedlung Pecenescal bis zum Gipfel des Morro de la Burra sind es ca 7 km, meistens über Geröll und weglos. Geeignetes Schuhwerk ist also Pflicht. Ausreichend Wasser sollte auch im Rucksack sein. Unterwegs gibt es keinen Schattenplatz und an windstillen Sommertagen kann es ziemlich heiß werden.

































